führungszeugnis online beantragen

führungszeugnis online beantragen

24 November 2020 0 Von Redactie

Bei einem Führungszeugnis (hier wurde auch umgangssprachlich von einem „polizeilichen Führungszeugnis“ in früheren Jahren gesprochen) handelt es sich um ein behördliches Dokument. Gerade Arbeitgeber möchten vor einer Einstellung von neuen Arbeitnehmern teilweise Einsicht in das Verurteilungs- und Vorstrafenregister dieser Person haben. Dabei kann man heutzutage ein solches Führungszeugnis online beantragen.

führungszeugnis online beantragen

 Die Anforderung

In den vergangenen Jahren war es so, dass ein solches Führungszeugnis nur bei der zuständigen Meldebehörde beantragt werden konnte. Dafür war es erforderlich, dass die beantragende Person persönlich erscheint und sie musste einen gültigen Reisepass oder Personalausweis vorlegen. In Ausnahmefällen wurde auch eine schriftliche Beantragung genehmigt. Bei der schriftlichen Beantragung war jedoch eine Beglaubigung entweder vom einem Notar oder einer amtlichen Behörde erforderlich, welche oder welcher den Antrag offiziell beglaubigen musste.

Daraufhin werden dann vom Bundesamt für Justiz die eingehenden Anträge verwaltet und von dort aus wird das Führungszeugnis an den entsprechenden Antragsteller versendet.

Seit dem Jahr 2016 besteht jedoch auch die Möglichkeit, das Führungszeugnis online beantragen und über das Internet zu beziehen. Wenn die beantragende Person den Weg zur Behörde und die umständliche Beantragung sich ersparen möchte, kann die Vorgehensweise im Internet in einem Online-Wegweiser nachlesen, wie er dann dieses Dokument von zu Hause online beantragen kann.

Die unterschiedlichen Führungszeugnisse

Derzeit gibt es vier unterschiedliche Ausführungen. Dazu gehört das Privatführungszeugnis, welches für private Zwecke und für einen privaten Arbeitgeber verwendet wird. Der Versand erfolgt hier an die private Meldeadresse. Weitere Ausführungen sind die Behördenführungszeugnis (für behördliche Zwecke), das erweiterte Führungszeugnis (für Personen, die im Kinder- sowie im Jugendbereich tätig sind) und das erweiterte Führungszeugnis, welches von einer in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Person eines anderen Mitgliedsstaates der EU angefordert wird und dort werden auch Straftaten aufgeführt, welche im Herkunftsland entstanden sind.